ich muss einfach mal über etwas reden

Discussion in 'DE' started by PrettyPurdie, May 29, 2021.

  1. PrettyPurdie

    PrettyPurdie Guest

    ums kurz zu machen, ich war bisher nur Beatmaker....jetzt werde ich als Produzent eingestellt. Ich habe mir immer geschworen keine Vocals zu mixen.... Vor kurzem MUSSTE ich Vocals aufnehmen und abmischen weils nicht anders ging an diesem Tag. Was soll ich sagen....ich dachte das sei ne riesen Wissenschaft. Je mehr ich mit Künstlern (Rapper) arbeite, desto mehr entzaubert sich das alles. Ich hab mittlerweile nen guten workflow in Presonus S4 aber ich weiß nicht, ob ich das was ich mache überhaupt richtig mache....und ich weiß nicht , wie ich meinem Labelchef erklären soll....naja...dass ich das meiste erst dann lerne, wenns passiert. Ich versuche es cool runterzuspielen aber jetzt bauen wir ein richtiges Studio (ist bald fertig) und irgendwie komme ich mir so...alleine vor. mit wem soll ich denn über sowas reden. Ich hab das Zeug gute Beats zu machen. Aber abmischen wie die grossen in Berlin und Frankfurt- Niiiieeemals . Naja so ganz konnte ich jetzt auch nicht erklären was mich da so fuchst. Was sind eure Erfahrungen ?
    PS: Es wird ein Avalon und ein TLM103 auf Yamaha HS8 über Apollo Twin USB Studio.....ich hab noch nie wirklich mit Analoger Gear gearbeitet , ich hoffe einfach, dass es mit learning-by-doing innerhalb ein zwei wochen hinhaut, mit hilfe von Tutorials
     
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  3. BEAT16

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    Versagensangst überwinden: Ursachen + 6 einfache Strategien

    Es kann jeden treffen: die Angst zu versagen. Versagensangst gehört zu den größten Blockaden des persönlichen Erfolgs. Zwar wohnt jeder Aufgabe, jeder Prüfung, jedem Wagnis, jeder Herausforderung immer auch die Chance inne, zu scheitern. Leiden Menschen aber unter chronischen Versagensängsten, kann das zu einer enormen Belastung werden. Die Betroffenen sind dann nicht mehr in der Lage, im entscheidenden Moment ihr volles Potenzial abzurufen – oder aber sie geben schon vorher auf. Aus Angst vor Fehlern, Kritik oder Ablehnung.

    Die Angst zu versagen, muss nicht einmal etwas mit einer objektiven Überforderung im Berufsleben zu tun haben. Allein schon die Angst davor, (eigene) Erwartungen nicht zu erfüllen, überschattet alles und führt zur vollständigen Lähmung. Damit beginnt ein sich selbst verstärkender Teufelskreis. Die gute Nachricht: Es gibt Hilfe. Die Abwärtsspirale lässt sich durchbrechen und die Versagensangst überwinden. Sechs ebenso geniale wie einfache Strategien gegen die lähmende Versagensangst…

    [​IMG]

    Quelle und mehr: https://karrierebibel.de/versagensangst/
     
  4. No Avenger

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    Ich hab' das mal ins DE Forum verschoben.

    Die prinzipiellen Funktionen sind analog und digital gleich, da die digitalen Sachen auf den analogen Funktionen basieren.
    Aufpassen mußt Du hauptsächlich mit den Pegeln. Analog ist VU angesagt und das ist etwas anderes als digitaler RMS. Da gibt es keine Umrechnung.
    Analoge Kompressoren fangen in der Regel keine Peaks ab. Ist das Signal nach der Kompression im VU geringer und Du gleichst das am Ausgang aus, steigt der Peak. Da mußt Du also hinsichtlich digitalen Clippings aufpassen. :guru:
    Desweiteren würde ich den Gesang nicht zuviel für die Aufnahme verbiegen. Etwas Kompression und eqing für den Sound, das war's. Was Du da verbockst, kannst Du später oft schlecht wieder geraderücken.
    Solltest Du nur eine Hauptgesangsspur haben, kannst Du den Avalon ja auch zusätzlich beim Mischen benutzen (entsprechende Routingmöglichkeiten voraussgesetzt natürlich).
    Falls Du einen Avalon mit Röhre benutzt, nicht einschalten und sofort aufnehmen. In der Regel steht im Handbuch wie schnell die Dinger warm werden.
     
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  5. PrettyPurdie

    PrettyPurdie Guest

    Vielen vielen Dank für euer Feedback, ich mach mir notizen (verbeugungs emoji)
     
  6. PrettyPurdie

    PrettyPurdie Guest

    ich mache das meistens so : ich versuche die Aufnahme von vornerein so gut wie nur möglich zu machen (gerade ins mikro sprechen, wenig bewegen, atemtechnik, eingrooven mit künstlern usw) , die aufnahme geht lediglich in eine Instanz Neutron 3 und dann in einen Bus mit den üblichen (SSL von Solid State Logic ,F6, CLA Comp, De-Esser, Rvox, CLA Vocals die ich später mit valhallah Plugins tausche, Soothe) . Im besten Fall gehe ich weg von 3 Aufnahmen wenn eine richtig gut ist. Im Master nen L3 Maximizer und am ende den Presonus Limiter wegen CPU. Die Ergebnisse sind für den Hobby bereich ganz OK , aber wie schaffe ich den Sprung zum Industrie Sound ? naja ich bastel mal weiter Beats :)
     
  7. No Avenger

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    Das geht so: :bow:. [​IMG]

    Klingt überzeugend. :winker:

    Eh, fürs Mastering, oder schon für den Mix?

    Heißt das, Du mixt und masterst in einem Durchgang? Mach ich schon lange nicht mehr.

    Im Prinzip nur mit seeehr viel Übung. Hören wie der klingt (natürlich nicht mit mp3s) und versuchen so dicht wie möglich heranzukommen. Ich weiß von keiner einzigen Abkürzung.
     
  8. PrettyPurdie

    PrettyPurdie Guest

    Ja, Rapper sind da ja nicht so Anspruchsvoll zum Glück . Die meisten kommen mit Youtube Beats als MP3 , da leg ich Grundsätzlich nen LowCut bei 20 hz das wars, Vocals in 3 Gruppen, und alles in den Master.
     
  9. No Avenger

    No Avenger Moderator Staff Member

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    :facepalm: [​IMG]

    Der Rest klingt ja nicht so aufwendig. :winker:

    Fürs De-essing würde ich mal die SPL Plugins versuchen, die arbeiten und klingen anders.
    RVox ist gut, aber mit Abwärtskompression alleine wirst kaum ans Ziel kommen. Da brauchtst Du noch Aufwärtskompression (MV2) und einen Leveler.
    Mit den drei Prinzipien machst Du dann den Sound und den Pegel.
     
    Last edited: May 29, 2021
  10. Obineg

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    hab noch nie gehört, dass jemand als "produzent" bei einem "labelchef" als angestellter arbeitet, ich denke da vermischt sich gerade viel fantasie nit der realität. :)
     
  11. Howard Carpendale

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    viele deutsche hiphop labels haben ihre haus produzenten glaub ich, bei anderen genres is das schon was anderes
     
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  12. No Avenger

    No Avenger Moderator Staff Member

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    Ich glaube auch bei die Rappas ist das anders als bei die anderen/normalen. :rofl:
     
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  13. r4e

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    Kumpel von mir hat ein kleines Label und bei ihm ist es ähnlich. Nur dass er noch vieles selbst mach und seine "Mitarbeiter" eher Kumpels von Außerhalb sind, die sich hier und da ein paar Kröten mit Instrumentals verdienen. Wäre das alles größer, gäbe es auch die Möglichkeit, bei ihm als Musiker/Produzent von Instrumentals einzusteigen aber seit Corona ist das alles schwierig geworden.
     
  14. tori

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    Klingt irgendwie interessant auf dem ersten Blick, kann mir irgendwie gut vorstellen dass ich unter so einer Atmosphäre gerne arbeiten würde, aber Hip Hop ist leider nicht so mein Gebiet.

    Das auch... Geht es da auch um Hip Hop? Irgendwie machen beide Quotes auf mich einen entspannten Eindruck, aber halt wie gesagt nur vom lesen eurer Beiträge, ob es da andere Tücken gibt weiß ich natürlich nicht, und so.
     
  15. PrettyPurdie

    PrettyPurdie Guest

    Das Arbeiten ist sehr Vibe abhängig, sobald der Rapper einen passenden Beat findet , ist es in 90% der Fälle so , dass sie sofort ins schreiben vertieft sind, in der Zeit mach ich einen neuen Beat on the Spot. Meine Kunden wollen schnelle Ergebnisse , wo die Kick bei 0db knallt, was nah am jetzigen Markt ist (Murda Beats, Southside 808, TM88, MetroBoomin etc) Es ist chaotisch aber ich lerne sehr viel in sehr kurzer Zeit. Wenn der Künstler Profi ist, hab ich kaum Arbeit, sogar die Fades setzt die Daw selbst .
     
  16. BaSsDuDe

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    For the English language only people the THREAD HEADER is something like this:

    To make a long story short, I was only a beatmaker up until now ... now I'm being hired as a producer. I always swore to myself not to mix vocals.
    I recently HAD to record and mix vocals because it was no different that day. What can I say ... I thought it was a huge science. The more I work with artists (rappers), the more everything becomes disenchanted. I now have a good workflow in Presonus S4, but I don't know if I'm doing what I'm doing right ... and I don't know how to explain to my label boss ... well ... that I do most of the work only learn when it happens. I'm trying to downplay it cool but now we're building a real studio (it's going to be finished soon) and somehow I feel so ... alone. Who should I talk to about something like that? I have what it takes to make good beats. But mix it up like the big ones in Berlin and Frankfurt- never before. Well, I couldn't really explain what was wrong with me. What are your experiences?
    PS: There will be an Avalon and a TLM103 on a Yamaha HS8 via Apollo Twin USB Studio ..... I've never really worked with analog gear, I just hope that it will work out within two weeks with learning-by-doing, with the help of tutorials.

    As you all were.

    P.S. For those who have wondered how I can tell if a German or French person is writing in English, the participle is at least once back--to-front. Object-oriented languages changed to action-oriented languages, this is normal. It is the same if you are English first language (me). Some things also do not translate as well as intended occasionally.
     
  17. PrettyPurdie

    PrettyPurdie Guest

    WOW THANKS, Sister Site has the best community :)
     
  18. alwin1

    alwin1 Kapellmeister

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    Vielleicht ein wenig offtopic, aber wie reicht man eigentlich instrumentals an labels oder Künstler in Deutschland weiter?
    Ich verkaufe meine Beats ausschließlich online, vor allem bei den richtig guten Beats finde ich schade, wenn die an einen talentlosen 16 jährigen gehen, der am Ende sowieso keinen Track daraus macht.
     
  19. PrettyPurdie

    PrettyPurdie Guest

    Ja das ist so eine Sache, hustle ich so wie die Amis und verscheuer 20er Beat Packs oder geh den klassischen deutschen weg - Praktikum beim HR, danach Bands mischen und nach den Jahren hat man Kontakte. Ich hab den Sprung nur so geschafft > ich arbeite mit so vielen lokalen Rappern bis meine Name den Leuten ein Begriff ist, behalte natürlich die besten Beats für wenn der richtige Zeitpunkt und Künstler kommt. Plattformen wie BeatsStars tun sich selbst in den USA schwer , und mal ganz abgesehen davon, haben Rapper immer Geld für Weed aber kein Geld für Instrumentals. Es ist ein Spiessrutenlauf, get rich or die tryin. Ich mache es weil ich nicht anders kann, ich muss Beats machen um zu Atmen. Jemand der das rational betrachtet sieht darin eher eine brotlose Kunst. Im besten Fall baust du einen Künstler mit auf und begleitest ihn während seiner Karriere. Jetzt muss man halt nur so ein Talent finden :)
     
  20. PrettyPurdie

    PrettyPurdie Guest

    und es ist ein riesen Unterschied mit Künstlern im Studio zu arbeiten, oder alles per Email und Dropbox zu machen. Es entstehen verrückte Songs wenn man den Rapper denken lässt, dass er was drauf hat :D:D
     
  21. alwin1

    alwin1 Kapellmeister

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    Jan 2, 2021
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    Ja, ich mach alles online. Wäre wirklich cool mal einen Song im Studio zu machen. Ein Glück, dass bei mir in der Gegend Raptechnisch tote Hose ist :)
     
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